Mensch sei weise! Reise, reise!

Ein "laufender Meter" reist um die Welt

 
27Juni
2013

Eine Woche Badeurlaub und Walhaie

Jetzt ist die letzte Woche meiner Weltreise angebrochen. Wahnsinn und unglaublich!! Ich kann es gar nicht glauben. Ich will noch nicht heim!!! Obwohl ich mich schon auf meine Familie und meine Freunde freue...

Aber jetzt heist es erst mal am Strand liegen, Cocktails trinken und nix tun. Das Hotel ist dazu super geeignet. Wir probieren auch die Restaurants aus. Neben den Buffetrestaurants gehen wir auch mal ins Italienische (mit Opernsänger), ins Vegetarische (was dann aber nicht geklappt hat, weil  es an dem Tag so geregnet hat, dass wir nicht mehr aus dem Zimmer sind) und das Steakhouse (sehr schönes Lokal, aber seeehhhr scharfe Empanadas)

Zwischen dem Relaxen trafen wir uns mit unseren verschiedenen Reiseanbietern um zu erfahren, was und wie teuer angeboten wurde. Bei Neckermann, weil wir über die unseren ersten Tag im Hotel gebucht hatten und bei Mayers Weltreisen, weil wir über die den Rest des Hotelurlaubes gebucht hatten. Deswegen musssten wir auch zweimal im Hotel einchecken, aber zum Glück nicht unser Zimmer wechseln. Na ja, ihr erinnert euch ja sicher an meine Erklärung der Buchungsschwierigkeiten.

Am Ende entschieden wir uns doch dafür, über das Hotel einen Schnorchelausflug zu den Walhaien zu machen!!

WOW Walhaie aus nächster Nähe, ich war total begeistert. Kathrin musste mit!!

In aller Frühe wurden wir am Hotel abgeholt und zum Hafen gebracht. Die Welt ist so klein. In unserem Bus und später auch im Boot trafen wir ein Pärchen aus Oberhaid, bzw. Hirschaid. Echte Franken also!!

Außerdem trafen wir die Hälfte unserer Reisegruppe wieder, die zufälligerweise auch an diesem Tag den Schnorchelausflug gebucht hatten!!

Dann ging es raus mit dem Boot auf offene See und auf die Suche nach den größten Fischen der Welt. Es waren ungefähr 15 Boote unterwegs mit je 10 Passagieren.Leider mussten wir Schwimmwesten tragen. Die ganze Zeit auf dem Boot und beim Schnorcheln. Ich durfte neben dem Kaptiän sitzen, damit ich nicht aus dem Boot fiel. Die Fahrt über die Wellen war ganz schön rasant.

Wir gingen immer zu Zweit mit einem Guide ins Wasser. Abwarten bis ein Wal in der Nähe war und ab ins Wasser und verfolgen. Es war der helle Wahnsinn wie viele dieser Tiere hier zusammen kamen. Ich war total begeistert. So etwas hatte ich sogar mit meiner langjährigen Taucherfahrung noch nie gesehen!!

Uns wurde voher erlärt, dass wir die Tiere nicht anfassen sollten, da unsere Bakterien an der Haut den Walhaien schaden können. Aber was ist, wenn der Wal dich berührt, bzw. rammt? Ich lag ja auch nur ganz harmlos im Wasser und beobschtete ein Tier das an mir vorbei zog, als mich von links der Wal einfach überfuhr. Total lautlos war er auf mich zu gekommen und ich kreischte vor Schreck wie ein kleines Mädchen. Getan hat er mir freilich nix. Er hat sich wohl nur gedacht, was da vor ihm im Weg schwimmt und rumms weg damit.

Die Wale schwimmen an der Oberfläche, weil sich ihre Nahrung, das Plankton, dort befindet. Er schwimmt also die ganze Zeit mit offenem Maul herum und filtert die Kleinstteilchen aus dem Wasser.

Als wir dann so fertig waren, dass alle damit einverstanden waren weiter zufahren, brachen wir auf zur Isla Mujeres. Dort schnorchelten wir noch ein bisschen und bekamen etwas zu essen.  Im seichten Wasser konnte man dann stehen und ein Bierchen trinken. Na ja, für mich war es leider nicht seicht genug Unentschlossen.

Dann ging es zurück an Land und wir bedankten uns beim Kapitän und unseren Guides.

Mit den Oberhaidern machten wir einen Deal wegen der FotoCD unseres Ausfluges und verabredeten ein Treffen auf dem Bierkeller.

24Juni
2013

Tulum und dann All inclusive Hotel in Playa del Carmen

Heute ist der 24.6. Sonjas Geburtstag. Schön, dass es Skype gibt. Zwischen Zähneputzen und Kofferpacken riefen wir mal kurz bei Sonja an um ihr zum Geburtstag zu gratulieren. Schließlich wird man nur ein mal 30.

Nach dem Frühstück ging es nach Tulum. Eigentlich hatte schon keiner mehr große Lust noch eine Mayastadt zu besichtigen. Es war unglaublich heiss und wir freuten uns schon alle so sehr auf unser Anschlusshotel.

Troztdem war Tulum eine sehr schöne Mayastadt. Wunderbar hergerichtet, nur leider wieder voller Kreuzfahrtgäste. Der Weg zu den Ruinen war gesäumt von Buden, die die kitschigsten Souveniers verkauften.

Und ganz viele von Kathrins Freunden waren da.

Und dann endlich ging es zum Abschlusshotel. Wie ich mich darauf freute!!

Wir waren eine der Letzten die in ihr Hotel kamen. Michael war auch wieder sehr nett und bemüht. Er stieg mit jedem aus um beim einchecken behilflich zu sein und darauf zu achten, dass alles gut lief.

Auch bei uns stieg er aus und es machten den Anschein als wollte er gar nicht mehr einsteigen. Der Abschied dauerte eine ganze Weile.

Das Hotel war traumhaft. Zum einchecken bekamen wir einen Wellcomedrink (wie auch in jedem unserer Rundreisehotels). Das Personal war sehr bemüht. Da es schon spät war konnten wir auch gleich in unser Zimmer. Mit einem Art Golfcart wurden wir und unsere Koffer in unser Zimmer gebracht.

Die Hotelanlage war groß und sehr im Dschungel gelegen. Was einerseits sehr schön war, andererseits aber auch unmengen Stechmücken versprach. Es gab mehrere Buffet und einige a la Cart Restaurants. Pools, Kinderbelustigung, einen Zoo (Papageien, Esel, jede Menge Waschbären) und einen schönen Strand. Die Zimmer waren auch sehr schön.

Ohhh ja das versprach ein super Abschluss für meine Weltreise zu werden (gut ausgesucht Kathrin!!)

23Juni
2013

Kohunlich

Unsere tägliche Pyramide gib uns heute... Wie wahr. Auch heute wieder Pyramidenklettern und zwar in Kohunlich

Als wir gerade begannen die Stadt zu besichtigen tauchte eine mexicanische Familie auf die ihren Sonntagsausflug auch in die Ruinen machte. Der kleine Junge deutete auf uns und beschwerte sich lautstark über die "vielen Menschen" die hier in "seiner" Stadt herumliefen. Und das wiederholte sich jedesmal, wenn wir der Famiie wieder begegneten auf unserer Tour.

Michael hatte anschließend das Programm etwas verändert. Anstatt morgen am letzten Tag der Rundreise sollten wir heute in der Cenote schwimmen. Morgen hätten wir dafür nur 20 Minuten Zeit. Aber heute konnten wir eine Stunde schwimmen und dann noch dort Mittagessen. Eine Cenote ist ein abgeschlosssener Süßwasser bereich, der durch unterirdische Gänge gespeßt wird. Hinter der Cenote erstreckt sich die Lagune von Bacalan mit ihrem türkisblauen Wasser. Überraschender weisse ist auch diese Lagune Süß- und kein Salzwasser.

Bei der Cenote bestellten wir erst einmal etwas zu Essen. Da uns Michael erklärte, dass das Essen sowieso 1 Stunde dauern würde, sollten wir gleich bestellen und dann schwimmen gehen. Heute war viel los in der Cenote, weil Sonntag war und viele mexicaner auch hier selbst einen Ausflug machten.

Eine schöne Erfrischung bei diesen heißen Temperaturen.

Als wir aus dem Wasser kamen gab es trotzdem noch nix zu essen. Michael sprang im Dreieck und schimpfte auf die Kellner. Besonders einer bekam sein Fett weg. Michael schimpfte wie ein Rohrspatz. Uns taten die armen Kellner fast schon leid. Am Ende verteilte unser Führer schon selber die Teller weil es ihm zu langsam ging. Nach einer weiteren Stunde gab es dann etwas zu essen und leicht verzögert auch etwas zu trinken. Kathrin bekam als Letzte, mal wieder. Beim Bezahlen dann das selbe Drama. Michael lief fluchend hinter dem Kellner her und gab uns den Rat selber sehr genau nachzurechnen, da der Kellner "ein Rechengenie" sei.  Irgendwie waren wir alle erleichtert, als es weiterging.

In Chetumal besuchten wir das Anthropologische Museum. Dort konnten wir noch mal die Pyramiden als Modell sehen, die wir besucht hatten. Diesmal unbeschädigt. Auch wurde das Schriftsystem und die Zahlen der Maya erklärt. Ein Thema für das ich eindeutig zu doof bin. Andererseits konnten wir dann an einem großen Touchscreen auf Maya zählen und nach einigen Erklärungen kriegte ich das sogar hin.

Im Hotel gab es dann Abendessen. In diesem Hotel gab es kein Buffet. Weder zum Frühstück (mann konnte zwischen Rührei und Omelette wählen) oder zum Abendessen. Gut war es ja, nur für manche schon etwas wenig.

22Juni
2013

Palenque - Becan - Chetumal

Heute ist sozusagen unser Scheitelpunkt. Ab heute geht es zurück nach Cancun.

Unsere Mayastadt für heute heisst Becan was so viel bedeuten kann wie "Wassergraben". 

Auch hier natürlich wieder Pyramiden und Ballspielplatz.

Es ist jedes mal wieder ein tolles Gefühl, wenn man sich die Pyramide hochgekämpft hat und dann da oben steht und diese wunderschöne Aussicht hat.

Nach der Besichtigung ging es weiter in die Hauptstadt des Bundesstaates Quintana Roo (benannt nach einem Schriftsteller), nach Chetumal. Das Hotel dort war auch ganz schön und hatte mal wieder WiFi, obwohl es irgendwie erst funktioniert hat und dann am nächsten Morgen plötzlich nicht mehr.

21Juni
2013

Yaxchilan

Heute gab es eine Bootsfahrt. Juhu. Ich mag ja total gerne Bootfahren!!

Aber um erst einmal dort hinzukommen mussten wir ein ganzes Stück fahren. Über kleine Strässchen im Hinterland. Wir fuhren über Schotterpisten und an den kleinen Häuschen der Einheimischen vorbei, die gerade mal ein Zimmerchen hatten. Drum rum die Tiere.

Auf dem Fluss auf dem unsere Bootsfahrt zur Mayastadt Yaxchilian stattfand ist der Grenzfluss zwischen Mexico und Guatemala. Nach Guatemala gehen deutsche Reisegruppen nicht, da eine Warnung des Auswärtigen Amtes besteht. Die Italienische Reisgruppe ist allerdings dortl hin gefahren um die große Mayastadt Tikal zu bestaunen.

Wir aber wie gesagt nach Yaxchilian.

Die Stadt war toll. So richtig im Dschungel und ganz grün von Pflanzen und Moos. Das Dumme war nur, dass es dadruch auch sehr glitschig war. Mich hat es auch promt auf den Hintern gesetzt. Zum Glück nur dadrauf und nicht gleich die ganze Treppe hinunter.

Und dann ging es auch weider zurück nach Palenque. Auf dem Weg trafen wir auch ein paar Brüllaffen. Die machen einen Lärm, da denkt man gar nicht, dass das nur so kleine süße Affen sind.

20Juni
2013

Campeche - Palenque

Heute haben wir eine lange Fahrt vor uns. In einem Fischerort machten wir einen Stopp um Fischerboote bei der Arbeit zu fotographieren. Michael war total bemüht um uns ein Fischerboot zu finden. Ganz aufgeregt gab er unserem Busfahrer Francisco Anweisungen. Trotzdem fanden wir leider keine arbeitenden Fischer.

also wurden leere Boote fotographiert. Na ja, auch schön.

Bei Palenque gab es auch wieder eine Mayastadt zu besichtigen. Den Tempel der Innschriften (so benannt, weil dort Stehlen mit Glyphen gefunden wurden), den großen Palast und natürlich wieder einen Beispiel... ähh Ballspielplatz.

Natürlich hatten wir wieder unsere tägliche Dosis Pyramidenbesteigung Zunge raus

Der Rest der Gruppe machte noch eine kleine Wanderung durch den Regenwald. Aber Löööda und ich gingen lieber zum Bus zurück.

Da wir kein richtiges Mittagessen hatten. Nur unsere Keckse und Kräcker freuten wir uns auf unser Abendessen im Hotel. Und das war auch leckeres Buffet. Kathrin, die zwei Flitterwöchler aus Würzburg und ich tranken noch einen Cocktail im Hotel und liesen den Abend gemütlich ausklingen.

19Juni
2013

Merida - Uxmal - Campeche

Da ja am Tag zuvor das Wetter nicht so toll war und wir patsch nass waren, haben wir heute noch mal eine kleine Stadtbesichtigung gemacht. Erst haben wir uns den Markt von Merida angesehen (auch deshalb morgens, weil Michael darauf hingewiesen hat, dass der abends nicht grade toll riecht)

Auf dem Markt gab es dann alles was man sich vorstellen kann. Natürlich Lebensmittel (fällt euch an der Anordnung der Äpfel was auf??) aber auch Kleidung und Schuhe (die hatten aber noch nicht geöffnet. Und sogar Tiere und Eisenwaren.

Beim Gouverneurspalast waren wir auch noch mal (auf dem Klo). Heute war Gesundheitstag in Merida. Weil Wahlkampf ist hat die Regierung der Stadt kostenlose Medizinische Untersuchungen angeboten. Der Platz vor dem Palast war gerappelt voll. Die Leute standen in verschiedenen Schlangen (Blutdruckmessen, Blutabnahme usw...) Und zur Unterhaltung gab es Musik.

Wir hatten natürlich wieder ein straffes Programm und fuhren weiter nach Uxmal. Dort gab es wieder eine Mayastadt zu bestauen.

Vorher machten wir aber noch Halt an einem Friedhof (Kathrin hatte doch gar nix gesagt!!)

Der Friedhof war sehr schön, aber das Highlight waren die vergessenen Knochen. In Mittel- und Südamerika wird das Totenfest (Allerheiligen bei uns) sehr groß gefeiert. Die Leute schenken sich Särge aus Schokolade oder Totenköpfe aus Zucker und die Augen sind Gelee..(Michael weiss bescheid). In manchen Teilen Mexicos ist es dann Brauch, dass die Knochen der Toten (müssen aber schon 10 Jahre tot sein) ausgegraben und mit Kernseife geputzt werden. Danach werden sie wieder ins Grad hineingelegt. Das letzte mal wurden aber anscheinend ein paar Knochen vergessen. Die konnten wir nun bestaunen.

Im Uxmal konnten wir nicht lange danach die Pyramide des Zauberers bestaunen. Wie bei jeder Mayapyramide konnte man auch dort den Quetzal schreien hören. Das war wirlich toll. Wenn man vor der Pyramide in die Hände klatschte, erzeugte das ein Echo, dass sich wie Vogelgeschrei anhörte.

Auf diese Pyramide durften wir auch klettern gehen. Sehr anstrengend, weil sehr steile und hohe Stufen. Wie haben denn das damals die Maya gemacht. Die waren doch auch nur so groß wie ich?

Es gab auch wieder einen Ballspielplatz (ich hab am Anfang immer Beispielplatz verstanden)

Und einen großen quadratischen Platz der das "Nonnenviereck" genannt wurde. Hier waren die Dienerinnen der Mayaoberschicht untergebracht. Als die Spanier die vielen Frauen sahen, haben sie gleich mal Nonnen aus ihnen gemacht... Deshalb der Name.

Eine sehr schöne Anlage und das klettern hat sogar wirlich Spaß gemacht.

Mittagessen gab es in einem etwas touristischen Lokal. Das essen war mexikanisch und eigentlich auch lecker. Am leckersten war aber der "La Cucaracha". Ein Gemisch aus Tekila, Kaffeelikör und Mineralwasser. Der Kelner ging rum und mixte für jeden von uns nacheinander das Getränk, setzte uns den Sombrero auf und schüttelte nach dem trinken unseren Kopf

Weiter ging es nach Campeche. Eine wirklich sehr schöne kleine Stadt. Hier wurden auch schon Hollywoodfilme gedreht.

In Campeche haben wir die Nacht verbracht. Das Hotel war auch wieder sehr schön.

18Juni
2013

Maya Mundo - die Rundreise

Heute wurden wir um 7.30 Uhr an unserem Hotel für die Rundreise abgeholt. Nach den relaxten Tagen mit um 9 Uhr aufstehen und dann mal so langsam Frühstücken gehen, fiel das frühe aufstehen schon schwer.

Im Bus waren wir erst mal die einzigen. Das änderte sich aber, als wir am eigentlilchen Rundreisehotel ankamen und die Gruppe abholten. Wir waren insgesamt 28 Leute. Schon eine große Gruppe eigentlich. 

Unser Guide hieß Michael und war ein deutscher Auswanderer. Er war auch gleich sehr nett und bemüht. Erzählt hat er auch gleich ganz viel über die Stadt Cancun und auch über die erste Ruinenanlage der reise. Chichen Itza die ungefähr 3 Stunden Fahrt von Cancun entfernt ist. Deswegen ist hier auch sehr viel Tourismus zu erwartet. Dorthin fahren auch die Kreuzfahrtschiffgäste für einen Tagesausflug, die in Cancun anlegen. Erst sah das Wetter noch ganz gut aus und ich entschied mich zusätzlich zum Insektenschutz auch für Sonnenschutz auf meiner Nase. Vor dem Eingang zur Anlage priesen die Straßenverkäufer allerdings auch schon Regenschirme und Capes an mit den Worten "The Rain is comming!" Verkaufsmasche, oder kam da wirklich Regen auf uns zu? Gerade noch schien die Sonne. Michael ging für uns die Eintrittskarten holen und plötzlich begann es wirklich aus Kübeln zu schütten. Erst warteten wir noch ab, als es etwas nachlies, liefen wir aber doch los. Kathrin und ich waren mit Regenjacken ausgestattet und versuchten unsere Taschen auch einigermaßen trocken zu halten.

Die Anlage war sehr interessant, aber auch sehr weitläufig. Wir schauten uns die Pyramide an, den Ballspielplatz und das Obeservatorium.

Die Pyramide des Kukulkan durfte leider nicht mehr betreten werden, da eine Amerikanerin dort herunter gestürzt war und tödlich verunglückte. Aber Michael versprach uns noch ganz viele Pyramiden zum hochklettern. "Unsere tägliche Pyramide gib uns heute..." Zur Sommersonnenwende kann man an der Pyramide auch ein interessantes Schattenspiel beobachten. Dann nämlich wirft die Sonne über die Treppen eine Schatten auf die Seite der Pyramide der aussieht wie eine Schlange. Das sieht dann so aus:

(Quelle: Google)

Wir waren nicht zur richtigen Zeit da, also sahen wir das nicht (ist ja nur ganz kurz an einem Tag). Dafür setzten sich dann einige aus der Gruppe an dem Opferbrunnen ab, da es immer noch leicht regnete. Wir anderen gingen weiter zum Ballspielplatz. Der Ballspielplatz ist kein Platz zum fröhlichen Ballspiel. Dort wurden nämlich die Menschenopfer ausgewählt. Die Gewinnermannschaft (oder nur der Kapitän, das weiss man nicht so genau) wurde nach dem Spiel den Göttern geopfert.

Kurz vor Ende der Besichtigung ging ein Wolkenbruch auf uns nieder. Jetzt blieb keiner mehr trocken. Wir wurden komplett durchgeweicht. Genau wie unsere Rucksäcke und Taschen, Schuhe und Hosen. Oben rum ging es noch, da hatten wir ja Jacken an, aber der Unterschied zwischen Jack Wolfskin (Kathrin blieb trocken) und CundA (ich weichte komplett durch) wurde sehr deutlich. Oh je, oh je.

So nass gings zum Mittagessen. Ein Buffet, eigentlich ganz lecker. Ich probierte wieder mein spanisch aus und der Kellner war ganz begeistert. Durch Michaels Initiative bekamen wir zwar keinen Tekila, aber dafür 20 Peso Nachlass auf unser Essen.

Unser Hotel war in Merida. Bevor es aber ins Hotel ging hatten wir noch eine kleine Stadtführung. Wir besuchten den Gouverneurspalast

und die Kathedrale.

Anschließend ging es endlich ins Hotel und wir konnten unsere nassen Sachen ausziehen und versuchen zu trocknen. Michael hatte uns Zeitungspapier besorgt um damit unsere Schuhe auszustopfen. Ich versuchte die Schuhe auch trocken zu föhnen mit dem Föhn im Badezimmer. Der gab aber nach kurzer Zeit seinen Geist auf.

Das Hotel war sehr schön. Von unserem Zimmer aus konnte man die beleuchtete Stadt sehen.

17Juni
2013

2 Tage relaxen vor der Rundreise

Für die zwei Tage vor unserer Rundreise hatten wir ein günstigeres Hotel gebucht. Wir mussten ja alles so zusammen stöpseln, da Kathrin erst bei Dertour die Rundreise gebucht hatte und das Abschlusshotel dann über Meyers Weltreisen. Dertour sagte die Rundreise (die eine "garantierte Druchführung") kurzfristig ab und Kathrin musste sich etwas neues überlegen. Erst wollte Dertour uns mit nur 50 EUR Entschädigung abspeißen. Kathrin lies sich das nicht gefallen und am Ende bekamen wir die Entschädigung und die Mehrkosten für die "neue" Rundreise mit Neckermann und einen Tag länger im Hotel erstattet. Hast du gut gemacht Kathrin.

Jetzt hatten wir also erst mal 2 Tage im Hotel Dos Playas in Cancun. Für 2 Tage war das Hotel ganz gut. Überhaupt für mich, die ja vorher im Zelt gecampt hat, dann in einem kleinen druchgelegen Bett im Haus einer alten Hexe gewohnt hat und dann in Hostelbetten... Da war das große Qeensizebett schon was ganz anderes. Das Essen war auch in Ordnung. Nur gab es kein freies Internet. Das hätte 5 Dollar pro Stunde gekostet. Da kann ich dann auch mal auf Internet verzichten.

Wir relaxten also am Strand. Am Tag vor unserer Abreise regnete es allerdings in Ströhmen, so dass wir im Zimmer bleiben mussten.

16Juni
2013

Flug nach Cancun und ein Nacktscanner

Ich war ja schon sehr aufgeregt wegen unserem Flug nach Mexico. Das mit diesem blöden amerikanischen ESTA Formular lies mich am Flughafen Blut und Wasser schwitzen.

Wie immer waren wir sehr pünktlich am Flughafen und mussten deshalb am United Schalter noch etwas warten. Bevor man zum eigentlichen Schalter zum Check in kam, musste man sich erst mal einer Fragestunde stellen. Wir wurden getrennt voneinader befragt. Ich sagte ja der Mitarbeiterin, dass wir nur 1 Ticket hatten. Aber sie wollte nicht hören. Deshalb musste sie dann ein paar mal zwischen uns hin und her rennen und das Ticket mal da und mal dort vorzeigen. Außerdem hatte ich erst auch beide ESTA Formulare. Bei mir ging die Befragung in Englisch auch ganz gut, aber Kathrin war etwas überfordert. Also durfte ich letzten Endes doch mit dazu und übersetzten. Also was denken die, dass jeder auch englisch sprechen kann? Wir beantworteten brav die Fragen. Woher wir denn sind (hallo? Ist das nicht ein deutscher Pass den du in der Hand hast?), was wir in Argentinien gemacht haben, ob wir unseren Koffer selber gepackt haben und wann und wie oft wir ihn wo hatten. Was wir in Mexico wollten und warum wir keinen Direktflug nach Cancun hatten, sondern über Newark wollten. Na von WOLLEN kann ja keine Rede sein. Ich erklärte der pflichbewussten Dame eben, dass ein Direktflug 500 EUR mehr gekostet hätte. Das sah sie dann tatsächlich auch ein.

Endlich durften wir einchecken und Richtung Gate laufen. Wir wollten unsere restlichen Peso noch ausgeben. Buchladen gibt es aber keinen am Flughafen von Buenos Aires. Nur etwas winziges, das aber nur spanische Bücher hatte. Und alles Duty Free Zeugs war viel zu teuer (und alles in US Dollar Preisen angegeben). Also tranken wir einen Starbugs Cappuchino und für die restlichen 9 Peso kaufte ich mir einen Kinderriegel (8,50 Peso). Dann begann das boarden. Die Gäste wurden in Zonen eingeteilt und aufgerufen. Bevor man aber durch gehen durfte wurde man NOCHMAL befragt, ob einem jemand etwas mirgegeben hat oder ob man seine Tasche unbaufsichtigt hatte. Und dann wurden alles Handgepäck NOCHMAL durchsucht. Als wir endlich im Fugzeug saßen waren wir schon fix und alle...

Der Flug nach Newark war dann ohne weitere Komplikationen. Das Personal war freundlich und das Entertainment OK. Ein bisschen konnte ich auch die Augen zu machen. Nur zum Ende hin hatte ich wieder ein bisschen Kreislaufprobleme.

In Newark angekommen hatten wir nicht so viel Zeit. Nur knapp 2 Stunden zum Umsteigen. Eigentlich genug, wenn es nicht die USA wäre. Dort mussten wir nämlich die ganze Einreiseformalitäten mitmachen, obwohl wir ja gar nicht da bleiben wollten. Aso mussten wir das Formular ausfüllen und angeben was wir in die USA einführen wollten (NICHTS!! Wir wollen doch gar nicht da bleiben!!) Und dann hatten wir über 1 Stunde in der Schlange für die Immigration zu warten (ABER WIR WOLLEN DOCH GAR NICHT DA BLEIBEN) Als es schon richtig knapp wurde fragten wir eine Flughafenmitarbeiterin, ob wir nkoch genug Zeit hätten für unseren Weiterflug. Die Frau war ja sehr nett und ihre Antwort war auch nur ein bisschen Panik auslösend. "Die Zeit müsste noch reichen. Es ist zwar knapp, aber wenn es mit den Koffern schnell geht, dann müssten wir es noch schaffen!"

Na dann

Endlich am Immigration Schalter angekommen rügte uns die schwarze "Mama" zwar, weil sie uns getrennt befragen müsste wir aber zu Zweit an den Schalter kamen. Sie befragte uns dann aber doch zusammen (Was wir in Mexico machten, wo wir abstiegen usw...), Sie nahm alle unsere Fingerabdrücke und natürlich das obligatorische Foto (Obwohl wir doch GAR NICHT bleiben wollten!!) Dann gab sie uns noch mütterliche Ratschläge immer schön Sonnenschutz zu benutzen... Nett waren sie ja schon hier...

Als nächstes mussten wir unsere Koffer vom Band holen. Meiner war schon abgeladen worden, Kathrins kam auch kurz darauf.

Der Zoll lies uns in Ruhe. Zum Glück, da wir wirklich schon spät dran waren. Die Koffer mussten wir ein Stück transportieren, dann durften wir sie wieder abgeben und wieder durch die Kontrolle. Diesmal hatten sie sogar Nacktscanner. Obwohl da ja stand, dass die freiwillig sind, aber ich wollte auch nichts riskieren, wenn man sagt man will nicht. Die Dinger funktionieren noch nicht so richtig. So schlägt das Teil sogar aus, wenn man nur ein Taschentuch in der Tasche hat. Zwar sagen die Kontrollleute 1000 Mal, dass man alles aus den Taschen raus nehmen soll und nur den Boardingpass in der Hand lassen soll, aber immer wieder hatten die Leute Handys, Schlüssel, Geld oder eben Taschentücher in den Taschen.  Ich hatte alles raus genommen und zur Sicherheit gleich meine Endoprotesenpässe in der Hand. Falls was ausschlagen sollte. Es wurde bei mir auch was angezeigt, jedoch nur eine Hüfte und beide Knie. Keine Ahnung was ich in oder an den Knien haben sollte. Dann fiel mir aber ein, dass ja meine Hose zum hochknöfen ist und die Knopfteile aus Metall waren. Ich wurde dann jedenfalls abgetastet und es wurden auch Abstriche von meinen Handflächen genommen. Kathrin war schon längst durch. Sie war nicht in der Nacktscanner Reihe gewesen und von ihren Handflächen wollten die auch nix wissen. Hatte ich wieder meinen Massenmörderblick drauf gehabt oder was...

Das Boarding war schon im Gange. Einsteigen, anschnallen, losfliegen!!

Kurz vor Ende des Fluges kotze dann ein kleiner Junge neben mir auf seine Schwester. Nicht lecker, aber ich verkraftete es ganz gut. Die Stewardess war auch zur Stelle um die Polster auszutauschen und den Boden zu säubern.

Im Mexico ging dann alles schön schnell. Wir holten unsere Koffer ab und mussten dann beim Zoll einen Knopf drücken. Wenn es grün aufleuchtete druften wir unbehelligt durch, bei einem roten Licht hieß es Koffer aufmachen. Wir hatten beide Glück und hatten ein grünes Licht. Interessante Methode für das Zufallsprinzip. Wir tauschten unsere letzten Dollar in Mexicanische Peso und suchten uns ein Taxiunternehmen. Yellow Taxi konnten wir direkt im Flughafen buchen. Wir entschieden uns für die billigere Version des Shuttels anstatt des Taxis und buchten auch gleich den Rücktransfer.

Mexico begrüßte uns mit Sonnenschein und über 30 Grad!!

 

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